26. November 2021

Rezension: „Die sieben Schwestern“

Autorin: Lucinda Riley

Verlag: Goldmann

Seiten: 576 (Taschenbuch)

Preis: 10,99€ 

 

 


Klappentext 

Maia ist die älteste von sechs Schwestern, die alle von ihrem Vater adoptiert wurden, als sie sehr klein waren. Sie lebt als Einzige noch auf dem herrschaftlichen Anwesen ihres Vaters am Genfer See, denn anders als ihre Schwestern, die es drängte, draußen in der Welt ein ganz neues Leben als Erwachsene zu beginnen, fand die eher schüchterne Maia nicht den Mut, ihre vertraute Umgebung zu verlassen. Doch das ändert sich, als ihr Vater überraschend stirbt und ihr einen Umschlag hinterlässt - und sie plötzlich den Schlüssel zu ihrer bisher unbekannten Vorgeschichte in Händen hält: Sie wurde in Rio de Janeiro in einer alten Villa geboren, deren Adresse noch heute existiert. Maia fasst den Entschluss, nach Rio zu fliegen, und an der Seite von Floriano Quintelas, eines befreundeten Schriftstellers, beginnt sie, das Rätsel ihrer Herkunft zu ergründen. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte in der Vergangenheit ihrer Familie, und sie taucht ein in das mondäne Paris der Jahrhundertwende, wo einst eine schöne junge Frau aus Rio einem französischen Bildhauer begegnete. Und erst jetzt fängt Maia an zu begreifen, wer sie wirklich ist und was dies für ihr weiteres Leben bedeutet...

Meine Meinung 

Das Buch „Die sieben Schwestern" von Lucinda Riley hat meine Oma mir empfohlen, die bereits die ganze Reihe mit Begeisterung gelesen hat.

Es erzählt Maias Geschichte, der ersten von sieben Schwestern, die zusammen auf einem großen Anwesen am Genfer See aufgewachsen sind.

Nach dem Tod ihres Adoptivvaters folgt Maia den Spuren ihrer Herkunft ins brasilianische Rio de Janeiro.

Durch Rückblenden in die Zeit Ende der 1920er Jahre erzählt die Autorin die berührende Geschichte von Maias Urgroßmutter Izabela mit all den gesellschaftlichen Zwängen, denen eine junge Frau zu der Zeit ausgesetzt war.

Besonders interessant fand ich die Erzählungen über den komplizierten Bau der berühmten Christusstatue, den man gemeinsam mit Izabela verfolgen kann. Aber auch die Einblicke in die damalige Künstlerszene von Paris und die Herausforderungen der Bewohner Rios als Teil der neuen Welt habe ich als sehr spannend empfunden.

All diese und viele weitere geschichtliche Elemente fügen sich in eine absolut mitreißende Handlung und einen wunderbar geschmeidigen Schreibstil ein, der mich jede Kulisse und Figur bildlich sehen und jede Emotion hat mitfühlen lassen.

Zwischen den Zeilen sind immer wieder bedeutsame Weisheiten über das Leben verborgen.

Die Charaktere sind allesamt sehr facettenreich, authentisch und verleihen der Geschichte eine besondere Tiefe. Besonders Izabelas schicksalhafte Liebes- und Lebensgeschichte wird so gefühlvoll beschrieben, dass sie mich durchgehend  sehr bewegt hat.

Nun kann ich es kaum erwarten, die zweite Schwester und ihre Geschichte kennenzulernen!

In einem FAQ im Anhang des Buches beantwortet die Autorin einige Fragen zu den Hintergründen der Reihe.

Mein Fazit

Insgesamt kann ich jedem diesen Reihenauftakt empfehlen, der auf der Suche nach einer einzigartigen Familiensaga ist, die einen von der ersten bis zur letzten Seite fesselt! Ein absolutes Highlight!

Meine Bewertung



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinsichtlich der DSGVO verweise ich auf meine Datenschutzerklärung.
Ich freue mich auf eure Kommentare! ♥