11. April 2021

Hörbuchrezension: „Kiss me once“

Autorin: Stella Tack

Sprecher:in: Madiha Kelling Bergner und Andreas Heßling

Genre: New Adult

Verlag: Ravensburger/Yoga Libre

Länge: 13h 16min        

Preis: ca. 12,99€

 

Klappentext

Ein Kuss, der alles verändert Ivy beginnt ihr Studium an der University of Florida und will nur eins: einen Neuanfang. Denn ihr Vater ist ein Wirtschaftsmillionär, der ihrem Leben enge Grenzen und strenge Regeln gesetzt hat. Ivy läuft gleich an ihrem ersten Tag an der Uni ihrem Traumtypen über dem Weg - dem charmanten und geheimnisvollen tätowierten Ryan. Schon bei ihrem ersten Treffen fliegen Funken. Doch Ryan hat einen geheimen Auftrag von Ivys Vater: Als Bodyguard soll er Ivy auf dem Campus beschützen...

Meine Meinung

„Kiss me once“ ist das erste (Hör)Buch von Stella Tack, das ich gehört habe. Aufmerksam geworden bin ich hauptsächlich durch den Klappentext, weil ich Beziehungen zwischen Bodyguards und ihren Schützlingen immer unterhaltsam finde.

Die Geschichte geht ohne eine unnötig ausschweifende Einführung direkt los, was mir einen leichten Einstieg ins Hörbuch ermöglicht hat.

Die Protagonistin Ivy fängt inkognito auf dem College an, um dem goldenen Käfig ihrer reichen Familie zu entkommen. Nur ein Eingeständnis muss sie für diese Freiheit machen: Ein Bodyguard soll sie auf Schritt und tritt begleiten.

Die Spannung zwischen Ivy und dem gutaussehenden Bodyguard Ryan ist sofort bei ihrem ersten Treffen deutlich spürbar. Darum habe ich auch sehr mit ihnen gefühlt, als sie herausgefunden haben, mit wem sie es zu tun haben und erkennen mussten, dass ihre Beziehung eine rein professionelle bleiben muss.

Zu der Herausforderung, sich voneinander fern halten zu müssen, kommt noch ein erfolgloser Journalismusstudent, der mit einer Enthüllungsstory über Ivy sein Studium retten möchte.

Außerdem schaffen Erstsemestervorlesungen, Studentenpartys, Wohnheimfeeling und Co., dass man sich selbst wie ein Ersti an der University of Florida fühlt.

Die Handlung überrascht nicht mit besonders neuen Elementen oder herausragend spannenden Wendungen, aber die Atmosphäre hat mir stets sehr gut gefallen.

Auch die Nebencharaktere mochte ich sehr gerne. Besonders von Alex und Jeff würde ich gerne mehr erfahren. Vielleicht in einer eigenen Geschichte?

Die Sprache, die im Ganzen sehr locker und angenehm ist, hat auf mich an manchen Stellen etwas zu gewollt jugendlich gewirkt. Z.B. hat Ivy in so ziemlich jedem Moment der Verwunderung „holy crap“ oder „holy moly“ ausgerufen.

Die Sprecherin und der Sprecher haben mir gut gefallen. Lediglich Andreas Heßling hat mir manchmal etwas zu gedehnt gesprochen, wofür ich aber mit dem Erhöhen der Sprechgeschwindigkeit auf nur 1,1 eine gute Lösung gefunden habe.

Mein Fazit

Insgesamt habe ich „Kiss me once“ wirklich gerne gehört. Darum freue ich mich nun schon sehr auf „Kiss me twice“!

Meine Bewertung



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