22. April 2018

Rezension: „Carlotta – Internat auf Probe“

Titel: „Carlotta – Internat auf Probe“
 
Autorin: Dagmar Hoßfeld
 
Seiten: 221 (Hardcover)
 
Verlag: Carlsen
 
Preis: 11,90€
 
Empfohlenes Lesealter: ab 10 Jahre
 
Inhalt
 
Seit der Scheidung ihrer Eltern lebt die 10-jährige Carlotta bei ihrem Vater. Als dieser für seine Arbeit an einem Dokumentarfilm für ein Jahr verreisen muss, entscheidet sich Carlotta, lieber auf das Internat „Schloss Prinzensee“ zu gehen, als bei ihrer Mutter und deren neuer Familie zu wohnen.
Doch das Leben im Internat ist ganz anders als Zuhause. Nicht nur, dass Carlotta Probleme dabei hat, sich für eines der zahlreichen Freizeitangebote zu entscheiden.  Auch ihre beste Freundin Katie fehlt ihr sehr, und ihre beiden Mitbewohnerinnen, die schüchterne Sofie und die miesepetrige Manu, halten sie ganz schön auf Trab…
 
Meine Meinung
 
„Carlotta – Internat auf Probe“ ist der erste Band der Reihe um Carlotta Prinz und ihr turbulentes Leben in einem Internat.
 
Das Cover zeigt die Protagonistin Carlotta und um sie herum einige weitere Figuren. Die Zeichnungen sind bunt, kindgerecht und sehr ansprechend. Auf der Innenseite des Buchdeckels sind zusätzlich das Internat „Schloss Prinzensee“ und weitere Figuren abgebildet.
 
In diesem ersten Band erfährt man zum einen die Gründe dafür, warum Carlotta auf ein Internat kommt, zum anderen begleitet man sie durch ihre ersten Wochen an der neuen Schule. Außerdem lässt ein erstes kleines Abenteuer nicht lange auf sich warten, denn eine von Carlottas Mitbewohnerinnen scheint ein Geheimnis zu haben…
 
Das Internat "Schloss Prinzensee" bietet eine tolle Kulisse für die Geschichte und wird so beschrieben, dass man sich dort direkt wohlfühlt.
 
Carlotta ist einem auf Anhieb sympathisch und wirkt sehr authentisch. Für eine 10-jährige geht sie erstaunlich gelassen mit der neuen Situation um. Durch ihre Empathie, Cleverness und ihren Humor bringt Carlotta alles mit, was eine interessante Protagonistin haben muss.
 
Auch die übrigen Charaktere sind sehr liebevoll und detailreich ausgestaltet und schnell vertraut. Carlottas Familie, ihre neuen Mitschüler und  Lehrer bieten viel Potential für weitere Geschichten.
Besonders die Beziehung zu ihren Mitbewohnerinnen Sofie und Manu entwickelt sich im Laufe der Geschichte von anfänglicher Abneigung hin zu einer besonderen Freundschaft.
 
Obwohl die Handlung nicht überladen und zunächst eher ruhig verläuft, ist die Geschichte kurzweilig und schön zu lesen.
 
Die Sprache ist sehr kindgerecht und trotzdem kein bisschen flach. Der Schreibstil ist angenehm locker-leicht und ermöglicht einen guten Lesefluss.
 
Das Buch eignet sich sowohl zum Vorlesen, als auch zum selber lesen.
 
Fazit
 
Insgesamt kann ich die erste Geschichte um Carlotta absolut empfehlen. Es gelingt ein schöner Einstieg in eine vielversprechende Reihe, die man direkt weiterlesen möchte.
 
Meine Bewertung
 

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