Vor
einigen Jahren habe ich ein Buch mit einer 21-Tage Yoga Challenge von Nicola
Jane Hobbs gelesen, das mir sehr gut gefallen hat. Seitdem habe ich gespannt
auf mehr von der Autorin gewartet und mich darum sehr über das
Rezensionsexemplar zu „Die entspannte Frau“ gefreut.
Das Cover und auch Innenlayout des Buches sind schlicht, aber ansprechend gestaltet. Der Inhalt steht im Vordergrund, und man wird nicht von unnötig vielen Bildern oder Extras abgelenkt.
Direkt zu Anfang legt die Autorin den Lesenden ans Herz, dieses Buch nicht bloß als weiteres To Do auf eine endlos lange Liste zu setzen, sondern es dann zur Hand zu nehmen, wenn man offen und frei dafür ist. Eine erste Aufgabe auf dem Weg zur entspannten Frau, die ich mir zu Herzen genommen habe, und aufgrund derer ich länger als gewöhnlich zum Lesen des Buches gebraucht habe.
Im ersten Teil legt die Autorin ihre persönlichen Beweggründe zum Schreiben des Buches dar und definiert die entspannte Frau als Gegenstück zur unentspannten Frau. Dabei lässt sie stets Erfahrungen aus ihrer Arbeit als Therapeutin einfließen, lässt die Frauen aus ihrer Forschung selbst zu Wort kommen.
Die regelmäßigen Passagen unter dem Titel „Innehalten und Nachdenken“ aktivieren die Lesenden zum Mitdenken und –machen.
Schon auf den ersten Seiten habe ich einen Stift zur Hand genommen, um mir die zahlreichen Aussagen zu markieren, die mir wertvoll erscheinen oder in mir etwas ausgelöst haben.
Im zweiten Teil dann gibt es, neben ganz viel theoretischem Wissen, zahlreiche Übungen und Routinen, die man ausprobieren und in seinen Alltag einbringen kann, um sich der entspannten Frau immer weiter anzunähern.
Einiges erscheint auf den ersten Blick selbstverständlich, auf den zweiten Blick muss man sich jedoch eingestehen, dass man im eigenen Leben viel weiter weg davon ist, als es einem lieb ist. Anderes ist mir völlig neu gewesen und hat mich motiviert, kleinere und größere Veränderungen in meinem Alltag vorzunehmen.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm lesbar. Ich hatte nie das Gefühl, ein trockenes Sachbuch zu lesen.
Ich bin mir sicher, dass ich das Buch noch öfter zur Hand nehmen werde, bin ich doch mit meiner Arbeit damit noch lange nicht fertig.
Insgesamt kann ich das Buch absolut empfehlen und werde es sicherlich an die ein oder andere Frau aus meinem Umfeld verschenken. Auch oder gerade für Männer ist das Buch ebenfalls lesenswert, denn nur wenn alle zusammenwirken, ist die „gerechte Gesellschaft“ möglich, von der die Autorin spricht.

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