5. März 2017

Rezension: „Rosen und Seifenblasen – Verliebt in Serie“

Titel: „Rosen und Seifenblasen – Verliebt in Serie“

Autorin: Sonja Kaiblinger
 
Seiten: 317 (Hardcover)
 
Verlag: Loewe
 
Preis: 14,95€
 
 
 
Inhalt
 
Abby ist 14 Jahre alt und lebt mit ihrer Mutter und ihrer älteren Schwester Deborah in New York. Deborah ist süchtig nach der Daily Soap „Ashworth Park“, einer kitschigen Serie über eine britische Adelsfamilie. Eines Abends, zur Sendezeit von „Ashworth Park“, beginnt Abbys Körper zu kribbeln, alles um sie herum wird schwarz und sie kommt auf dem vornehmen Anwesen der Ashworths wieder zu sich. Auch wenn es unmöglich scheint, ist sie tatsächlich in der Fernsehserie gelandet und gerät sofort in das komplizierte Serienleben der Figuren, die ihre Welt für real und Abby für eine Verwandte aus New York halten.
Wieder zuhause in New York versucht Abby mit Ihrer Schwester und ihrer besten Freundin Morgan hinter das Geheimnis ihrer regelmäßigen Seriensprünge zu kommen, damit diese möglichst schnell ein Ende finden. Denn der Serienschönling Julian scheint ein Auge auf Abby geworfen zu haben und sein missratener Bruder Jasper ihrer wahren Identität auf die Schliche gekommen zu sein.
 
Meine Meinung
 
„Rosen und Seifenblasen – Verliebt in Serie“ ist der erste Band der Jugendbuch- Trilogie von Sonja Kaiblinger.
 
Das Cover ist ansprechend und passend zum Inhalt gestaltet.
 
Die Idee, dass ein Mädchen aus der realen Welt in die kitschige Kulisse einer Daily Soap gerät, ist sehr erfrischend und unterhaltsam.
Außerdem ist die Idee unglaublich witzig umgesetzt worden.
 
Es gelingt ein schneller Einstieg in die Handlung, sodass man sofort komplett gefesselt ist und das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag.
 
Abby ist eine sympathische und humorvolle Hauptfigur, die man schnell ins Herz geschlossen hat. Auch ihre „nerdige“ Schwester Deborah und ihre abgedrehte Freundin Morgan sind eine echte Bereicherung.  
 
In die Kulisse der Serie findet man sich gut ein. Man hat genau die Art von Daily Soap vor Augen, auf die „Ashworth Park“, auf charmante Art und Weise, anspielt. Jede der Figuren kommt einem irgendwie bekannt vor - der Schönling, der Bösewicht, der Stallbursche, das Hausmädchen usw. - und man hat sie schnell lieb gewonnen.
 
Im Verlauf der Geschichte passieren keine völlig unerwarteten Wendungen, aber sie ist kurzweilig und unterhaltsam. Ein „Cliffhanger“ zum Schluss sorgt für einen Überraschungseffekt und macht neugierig auf Band 2.
 
Die Sprache ist sehr leicht und angenehm zu lesen. Das Buch ist so humorvoll, dass man teilweise laut lachen kann.
 
Fazit
 
Insgesamt halte ich das Buch für absolut lesenswert. Ein schöner, leichtgängiger Jugendroman. Die Idee ist neu und klasse umgesetzt. Viele Charaktere und Handlungsstränge haben ihr Potential noch nicht völlig ausgeschöpft, weswegen ich Band 2 auf jeden Fall lesen werde.
 
Meine Bewertung

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